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Intellectual property in China - Rostam J. Neuwirth im Interview

Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Weiterentwicklung Chinas schreitet unbeeindruckt von Wirtschafts- und Währungskrisen rasant voran. Dennoch herrscht in vielen Länder die Meinung vor, dass Chinas Rechtssystem und auch das Rechtsverständnis der Chinesen mit diesem Fortschritt nicht mithalten.

Zeit, diese Meinungen einem Reality-Check zu unterziehen.
Sind Patente, Marken und andere Schutzrechte wirklich nur bedingt durchsetzbar? 
Wie sieht es mit dem Wettbewerbs- und Vergaberecht aus? 
Worauf sollte man achten, wenn man den Schritt nach China wagt?

Rostam J. Neuwirth, Assistant Professor an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität von Macao im Interview mit patentanwalt.cc | intellectual property expertise.

Herr Neuwirth, Sie leben und unterrichten seit einiger Zeit in China - wie sehen Sie die Entwicklung des chinesischen Rechtssystems?

RJN: Aus historischer Sicht kann sehr gut abgeleitet werden, dass die Fortbildung eines Rechtssystems wie auch des Rechtverständnisses der entsprechenden Bevölkerung sehr oft wirtschaftlichen und sogar politischen Entwicklungen hinterherhinkt. Es gehört zu den besonderen Eigenschaften des Wirtschaftstreibens eine Kraft der Veränderung und Innovation zu sein.