Corona: Pfizer und Biotech halbieren das Ziel für die Impfstoffversorgung

Wirtschaft Coronavirus

Pfizer und Biotech können nur die Hälfte der geplanten Impfstoffe liefern

| Lesezeit: 2 Minuten

Großbritannien vor der weltweit ersten Massenimpfung mit Biotech-Impfstoff

Großbritannien war das erste Land, das den Corona-Impfstoff von Biotech und Pfizer zugelassen hat. Die Hauptimpfung wird am 7. Dezember auf der Insel beginnen. Der Nationale Gesundheitsdienst ist der Ansicht, dass der NHS gut vorbereitet ist. Pflegeheime zuerst.

Pfizer hat seinen Corona-Virus-Impfstoff in Zusammenarbeit mit dem deutschen Unternehmen Biotech entwickelt. Probleme in der Lieferkette vervollständigen nun die ehrgeizigen Vertriebsziele. Auch Pfizers Rolle fühlt sich so an.

B.Pfizer hat seine Vertriebsziele für seinen Corona-Virus-Impfstoff aufgrund von Problemen in der Lieferkette reduziert. Das Wall Street Journal berichtete am Donnerstag, dass jetzt die Hälfte des ursprünglichen Betrags erwartet wird.

Anstatt tatsächlich 100 Millionen Lieferungen zu erwarten, hat Pfizer bis Ende des Jahres nur noch etwa 50 Millionen geplant, heißt es in dem Bericht.

Hintergrund ist die ausreichende Qualität der Rohstoffe. Ein Sprecher des Wall Street Journal zitierte das Unternehmen mit den Worten, dass der Ausbau der Lieferkette länger dauern würde als erwartet. Ein detaillierter Bericht des amerikanischen Pharmaunternehmens war zunächst nicht verfügbar. Pfizer entwickelt den Impfstoff in Zusammenarbeit mit Biotech aus Deutschland.

Die Nachricht vom US-Handel mit Pfizer-Aktien wog kurz vor Handelsschluss an der Wall Street nur 2,4 Prozent in Rot. Der US-Referenzindex Dow Jones Industrial Average gab seine anfänglichen Gewinne nach.

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Das britische Pharmaunternehmen hat am Mittwoch Pfizer und Biotech die Notfallgenehmigung für den Corona-Impfstoff erteilt. Großbritannien war das erste Land, das eine Impfbescheinigung ausstellte. Die US-amerikanische Food and Drug Administration und das europäische Pharmaunternehmen Ema untersuchen derzeit ähnliche Anwendungen.

Das amerikanische Pharmaunternehmen Moderna erwartet, im ersten Quartal 2021 weltweit 100 bis 125 Millionen Dosen des Impfstoffs zu liefern. Davon werden 85 bis 100 Millionen in den USA und 25 Millionen in Übersee verfügbar sein.

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